In der Schweiz gibt es neben der ETH Zürich und der EPF Lausanne mehrere Forschungsinstitute, die sich durch ihre Nähe zur Industrie auszeichnen: die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), das Paul Scherrer Institut (PSI) und das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) helfen, den Weg zur Marktreife von Produkten und Dienstleistungen zu beschleunigen.

Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft
Innovationen sind der Schlüssel zu einem nachhaltigen Erfolg der Schweizer Wirtschaft, vor allem im Export. Die im September vom Schweizer Parlament verabschiedeten Sondermassnahmen zur Innovationsförderung erlauben es der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), effizienter als bisher Partnerschaften zwischen Industrieunternehmen und Forschungsinstituten wie Empa, PSI oder CSEM zu unterstützen. Dadurch können rasche, kurzfristige Kooperationsformen implementiert werden, die den Wirtschaftspartnern einen direkten Nutzen bringen – etwa indem gemeinsam innovative Produkte an den Markt gebracht werden. Die Forschungszentren haben sich zum Ziel gesetzt, lokal und regional innovative KMU zu unterstützen und so Technologieentwicklung marktorientiert zu fördern. Sie bilden eine Brücke zwischen der anwendungsorientierten Forschung und den Bedürfnissen von Wirtschaft und Industrie – mit dem Ziel, Forschungsergebnisse in marktfähige Innovationen zu überführen. In dieser Brückenfunktion zwischen Forschung und praktischer Umsetzung tragen sie wesentlich dazu bei, die Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft und damit deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gemeinsam unterstützen das CSEM, das PSI und die Empa Forschungs- und Entwicklungsprojekte in allen Branchen und Technologien. Sie helfen, die technischen und wirtschaftlichen Risiken dieser Projekte zu verringern, die Ergebnisse in marktwirksame Innovationen umzusetzen, die Kooperation von Unternehmen und Forschung auszubauen sowie die Managementkompetenzen gerade in KMU zu verbessern.