Womit beschäftigt sich nachhaltiges Ressourcenmanagement in den Life Sciences genau?
Es geht um globale Herausforderungen, die nach innovativen Lösungen verlangen. Ein Thema ist die Ressourcenknappheit. Ich beschäftige mich intensiv mit Umweltfragen, unter anderem mit dem Rohstoff Holz, der in der Schweiz eine lange Tradition hat. Betrachtet man das Rohmaterial und dessen Abfälle, ist Holz auch einer der vielversprechendsten Stoffe für die Zukunft. Wir möchten neue Produkte und Chemikalien entwickeln und neue Technologien anwenden, um diesen Rohstoff besser verwerten und mehr davon zurückgewinnen zu können. Wir wollen neue effiziente Eigenschaften der Ressource erkennen und nutzen können.

Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?
In Sachen Nanotechnologie oder auch rund um Themen der Wasserqualität ist die Schweiz sehr weit und teilweise sogar führend. Doch besonders die Lebensmittelindustrie könnte noch mehr hochwertige Stoffe und Materialien wiederverwenden. Prozesse dieser biologisch getriebenen Ökonomie sollten weiter erforscht und letztlich auch angewendet werden. Wir forschen daran nicht nur selber, sondern nehmen auch an Projekten auf EU-Ebene teil und möchten uns auch weiterhin offiziell beteiligen können.