Die Ursprünge dieser Bewegung stammen aus den 70er-Jahren. In den USA wurden damals erste Brachflächen und Dachgärten in Citylagen begrünt und Gemüse angebaut. Aus dieser Zeit hat sich die Idee deutlich weiterentwickelt.

Heute bedeutet Urban Farming industrielle Produktion von gesunden Lebensmitteln in Citylagen und eine möglichst effiziente Nutzung der Ressourcen. Es gilt auch als wichtiger Baustein einer modernen, zukunftsfähigen Stadt.

Die Idee lässt sich beliebig weiterentwickeln, exportieren und verspricht damit auch in Big Cities in Europa und in Asien ein Erfolg zu werden.

Lifestyle-Gemüse für qualitätsbewusste Konsumenten

Roman Gaus, Gründer und CEO der Firma Urban Farmers AG, wurde von dieser Idee in den USA inspiriert und entwickelte ein Geschäftsmodell. Viele Zufälle führten den Ökonomen und Marketing-Spezialisten mit den richtigen Leuten zusammen.

So entstand die Firma als eigentliches Spin-off-Unternehmen aus der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) heraus. Ziel war es, das Projekt in der Schweiz, mit dem typischen Qualitätsdenken und der entsprechenden Seriosität, zu entwickeln.

«Schnell erkannten wir, dass wir den Anbau von Salat und Gemüse und die Fischzucht in Citylagen industrialisieren mussten. Nur so können wir Erfolg versprechend produzieren», erklärt Roman Gaus.

Als Zielgruppe werden qualitätsbewusste Konsumenten sowie auch Gastronomie- und Catering-Unternehmen angesprochen. Ein Gefühl für Lebensqualität und urbanen Lebensstil sowie ein gesundes Verhältnis zur Natur zeichnen die Kunden der Urban Farmers aus.

Der Grundgedanke von Urban Farming soll die Konsumenten zu einem Umdenken anregen, gleichzeitig aber auch das Bewusstsein fördern, wie unsere Nahrungsmittel eigentlich hergestellt werden und woher sie kommen.

Mit Erlebnistouren, Events, Koch- und Marktveranstaltungen will man der Bevölkerung zeigen, wie Urban Farming funktioniert, und auch abseits der üblichen Vertriebskanäle den Markt bearbeiten.

Gewächshaus und Fischzucht entstehen im Zwicky-Areal

Vor Kurzem konnten die Pioniere des landwirtschaftlichen Anbaus in der City den Spatenstich für das erste Gewächshaus in der Region Zürich durchführen.

Innerhalb der nächsten sechs Monate entsteht auf einer Fläche auf dem Zwicky-Areal zwischen Wallisellen und Zürich ein standardisierter Elementbau mit Gewächshaus und Fischzucht.

Jährlich wollen die Urban Farmers 35 Tonnen Gemüse und etwa 15 Tonnen Fisch produzieren. Dabei werden 80 unterschiedliche Gemüsesorten angebaut. Der Fisch ist eine Buntbarsch-Züchtung, die bei den Urban Farmers «Big City Swimmer» heisst.

Die Urban Farmers sehen sich keineswegs als Konkurrenten der lokalen Landwirte. Ganz im Gegenteil: «Wir würden gerne mit den Bauern aus der Region zusammenarbeiten und unser Angebot mit hochwertigen Produkten aus der klassischen Landwirtschaft ergänzen», betont Roman Gaus.

Gewächshaus und Fischzucht im Zwicky-Areal

Vor Kurzem konnten die Pioniere des landwirtschaftlichen Anbaus in der City den Spatenstich für das erste Gewächshaus in der Region Zürich durchführen.

Innerhalb der nächsten sechs Monate entsteht auf einer Fläche auf dem Zwicky-Areal zwischen Wallisellen und Zürich ein standardisierter Elementbau mit Gewächshaus und Fischzucht.

Jährlich wollen die Urban Farmers 35 Tonnen Gemüse und etwa 15 Tonnen Fisch produzieren. Dabei werden 80 unterschiedliche Gemüsesorten angebaut. Der Fisch ist eine Buntbarsch-Züchtung, die bei den Urban Farmers « Big City Swimmer » heisst.

Die Urban Farmers sehen sich keineswegs als Konkurrenten der lokalen Landwirte. Ganz im Gegenteil: « Wir würden gerne mit den Bauern aus der Region zusammenarbeiten und unser Angebot mit hochwertigen Produkten aus der klassischen Landwirtschaft ergänzen », betont Roman Gaus.